Brunnenkresse als Zutat für grüne Smoothies

Brunnenkresse

Zunächst ist anzumerken, dass Brunnenkresse nicht mit der Gartenkresse zu verwechseln ist. Erstere verfügt über deutlich kleinere Blätter und ist außerdem im Geschmack erheblich schärfer. Sie wird in Deutschland angebaut, als einer der größten Produzenten gilt jedoch England. Die Pflanze benötigt sehr viel Wasser, weshalb der Anbau überwiegend in so genannten Karstgebieten erfolgt.

Enthaltene Nährstoffe

Rein optisch mag Brunnenkresse nicht besonders spannend aussehen, aber sie hat es ganz schön in sich. Auffällig ist ihr Reichtum an Nährstoffen, der sich über ein sehr breites Spektrum erstreckt. In der Volksmedizin war sie einst sehr verbreitet, unter anderem weil sie als harntreibend gilt. Außerdem soll sie bei Diabetes und Rheuma helfen.

Vitamin A: 2,9 mg
Vitamin B1: 0,08 mg
Vitamin B2: 0,16 mg
Vitamin B3: 0,9 mg
Vitamin C: 79 mg
Calcium: 54 mg
Eisen: 1,7 mg
Natrium: 52 mg
Phosphor: 54 mg
Kalium: 282 mg

Bedeutung für grüne Smoothies und Geschmack

Für Smoothie-Freunde ist Brunnenkresse sehr attraktiv, immerhin ermöglicht sie es, mehr Abwechslung in die Küche zu bringen – denn es muss nicht immer Spinat sein, der im Mixbehälter landet. Zumal sie auch für geschmackliche Abwechslung sorgt. Geschmacklich ist Brunnenkresse gut wahrzunehmen, sie bringt eine gewisse Schärfe mit sich. Auch ihre Farbgebung ist intensiv, die färbt die Smoothies eher dunkelgrün, wobei natürlich die Menge an verarbeiteter Kresse eine große Rolle spielt.

Beschaffung und Zubereitung

Die Beschaffung kann je nach Region durchaus eine Herausforderung darstellen. In den Gemüseabteilungen der Supermärkte ist sie nur selten erhältlich, oft bleibt keine andere Wahl, als spezialisierte Gemüsehändler aufzusuchen, die man beispielsweise auf Wochenmärkten trifft. Der Anbau in Eigenregie ist möglich, allerdings gilt er als anspruchsvoll, weil die Pflanze feuchte Böden bevorzugt.

Zur Zubereitung ist anzumerken, dass die Blätter am besten klein geschnitten werden. Oft erreichen die Blätter eine stattliche Größe und ihre Fasern können durchaus zäh sein – klein geschnittene Blätter lassen sich im Mixer besser zerkleinern.

Unsere Übersicht aller Zutaten für grüne Smoothies.