Buchempfehlungen für die grüne Küche

Rund um die grüne Ernährung sind in den vergangenen Jahren zahlreiche spannende Bücher erschienen. Auf dieser Seite möchten wir unsere persönlichen Buchempfehlungen vorstellen. Hierbei beschränken wir uns keineswegs nur auf grüne Smoothies, sondern decken auch ergänzende Ernährungs- und Gesundheitsbereiche ab. Viel Spaß beim Stöbern!

Bücher rund um grüne Smoothies und Frucht-Smoothies

Wilde Grüne Smoothies
von Gabriele Leonie Bräutigam

Gabriele Leonie Bräutigam ist so wie in Ihrem Buch, frisch, herzlich, fortschrittlich, modern, lustig, naturbezogen, authentisch und wahrscheinlich vieles mehr. Ihr glaubt diese Adjektive passen nicht zusammen? …bei Ihr schon. Somit möchte ich Euch unbedingt dieses Buch ans Herz legen.

Äußerst selten habe ich ein Ernährungsbuch über Wildkräuter und Wildkräuter-Smoothies so umfangreich und breitgefächert erfahren. Sie schreibt sehr sympathisch, erklärt hochkomplexe Prozesse so leicht, das wir gar nicht merken, wie tief wir uns inmitten einer Biologiestunde befinden.

Gabriele Leonie Bräutigam vereint für mich die moderne fortschrittliche Frau und bleibt dennoch ganz unseren natürlichen Wegen, wie eine Hildegard von Bingen, treu. Genauso schafft sie den Spagat, einen Anfänger in die Welt der grünen Smoothies einzuführen und den fortgeschrittenen Freund von Wildkräutern und grünen Smoothies mit umfangreichem Wissen zu fesseln. Auch wenn ich selbst schon gutes Wissen um Ernährung und grüne Smoothies lebe, verdanke ich Gabriele noch so manches Aha-Erlebnis.

Smoothies, Shakes & Powerdrinks
von Astrid Büscher

180 Ideen für mehr Spaß im Glas – so lautet die Kurzbeschreibung der Sammlung unzähliger Smoothie-Rezepte, die vom Verlag der Stiftung Warentest veröffentlicht wurde. Das Buch ist eine klassische Rezeptsammlung, d.h. Informationen rund um die Zubereitung sind nur spärlich enthalten, der Fokus liegt eindeutig auf den Rezepten. Die können sich wiederum sehen lassen, es wird jede Menge geschmackliche Abwechslung geboten. Im Mittelpunkt stehen Frucht-Smoothies, doch auch ein paar grüne Smoothies und Saftvariationen werden vorgestellt. Die meisten der Rezepte sind leicht zu realisieren, die Smoothies kommen überwiegend mit wenigen Zutaten aus. Eine schöne Sammlung an Ideen, die man nicht immer eins zu eins umsetzen muss – es wird jede Menge Inspiration geliefert.

Das Grüne Smoothie Buch schlechthin. Der Klassiker – das Original von Victoria Boutenko, der Mutter der grünen Smoothies. Vom Englischen ins Deutsche übersetzt. Im Mittelpunkt steht das eigentliche Ernährungskonzept, das hinter den Smoothies steckt. Auf eine verständliche Weise erläutert die Erfolgsautorin, wie und weshalb die grünen Smoothies auf den Körper wirken. Wer sich mit der Thematik ernsthaft auseinandersetzen möchte, kommt um diese Pflichtlektüre nicht herum. Rezepte sind auch enthalten, im Vordergrund steht jedoch die eigentliche Idee des Ernährungskonzepts, die auf eine sehr verständliche Weise erläutert wird.

Buchtipps zur grünen Ernährung

Vegan in Topform
von Brendan Brazier

Brendan Brazier ist Spitzensportler. Er lebt mit und durch seine Ernährung, das spürt man als Leser auf allen350 Seiten. Bisher fand ich vegane Ernährung bezogen auf Muskelaufbau und Energiesteigerung im Sportbereich nicht so einfach und vor allem sehr einseitig. Hier belehrt mich Brendan Brazier eines Besseren.
Faszinierend finde ich seine Aussage, wir bräuchten keine Kalorien zählen, sofern wir das Richtige essen. Enorme Leistungssteigerungen durch vegane Ernährung hörten sich für mich bislang etwas utopisch an oder ich hielt es nur für einige Ausnahmesportler kompatibel.
Wenn ich phasenweise mehr Zeit in Sport investierte, wurde mir die Durchführung mit veganer oder selbst vegetarischer Ernährung zu einseitig und unzureichend. Sein Blick und seine Betonung auf gesunde und energiebringende Lebensmittel hat mich sehr erweitert.
Seine Rezepte für Leinensaatburger, Pizza, Dips, Wraps, Chips bereichern meine Küche enorm, ohne dass ich mich gleich einer Ernährungsrichtung unterordnen muss. Das Buch ist ein absolutes Highlight und im Moment gerade mein Wegbegleiter.

Vegan for Fit
von Attila Hildmann

Der Titel lässt zwar stark auf ein Buch rund um die Fitness-Ernährung schließen, doch letztlich handelt es sich ebenso um eine ganz tolle Rezepte-Sammlung aus der vegangen Küche. Das Spektrum der Speisen ist breit gefächert, sogar ein paar Smoothie-Rezepte sind enthalten. Was uns wirklich überzeugt ist die Tatsache, dass die einzelnen Rezepte leicht umzusetzen sind und außerdem hervorragend schmecken. Dieses Kochbuch von Attila Hildmann ist eine Bereicherung für jede Küche.

Vegan for Youth
von Attila Hildmann

Auf der Suche nach dem Gesundbleiben und Jungfühlen begleiten wir Attila Hildmann durch viele verschiedene Regionen und Länder, deren Bewohnern vermehrt ein hohes Alter nachgesagt wird. Auf äußerst charmante und interessante Weise nimmt er uns mit auf die Reise, erklärt hochkomplexe, dennoch sehr verständlich biochemische Prozesse in uns Menschen sowie erstaunliches Zukunftswissen aus der wissenschaftlichen Zellerhaltungsforschung. Weiterer Bestandteil sind wundervolle Rezepten der veganen Küche, die äußerst kulinarisch unser Gaumen erfreuen. Zurecht ein Bestseller in jeglicher Hinsicht. Sehr zu empfehlen.

Befreite Ernährung
von Christian Opitz

Zellulare Sättigung ist eines der Kernthemen, das Christian Opitz in seinem Buch erläutert. Er beschreibt damit knapp und treffend, nach welcher Art Nahrung sich unser Körper wirklich sehnt.
Eine ebenso eindringliche Aussage lautet – Fastfood lässt uns mit vollem und wachsenden Bauch regelrecht verhungern. Der Körper verlangt nach lebendiger Nahrung die uns Spurenelemente, Vitamine sowie gesunde Fette zur Verfügung stellt. Ebenso wird im Detail erläutert, welche Fette unsere Zellen benötigen und welche hingegen nicht. Er liefert viele neue Ansätze zu Essgewohnheiten, unter anderem anhand von Vergleichen mit antiken Essensritualen. Sein vorgestellter Luprikator, der nicht nur unsere Zellen sättigt, sondern auch unseren Gaumen in Dessertform erfreut, ist köstlich. Ein Buch, das uns viele schöne neue Anregungen bringt.

Heile dich schön
von Markus Rothkranz

Vor vielen Jahren war dieses Buch unser Einstieg in die Welt der grünen Smoothies. Es hat uns so begeistert und überzeugt, das wir alles ausprobieren mussten, von Colonhydro bis Sonnenbaden.
Auch heute greifen wir auf die Bücher von Markus Rothkranz noch gerne zurück, um die Wirkung einzelner pflanzlicher Lebensmittel nachzuschlagen. Zudem enthält das Buch Erklärungen und Anleitungen rund um das Entgiften bereit. Wir mussten keine Rohköstler werden, um von seinem breit gefächerten Wissen zu profitieren. Klasse!

Heile dich selbst
von Markus Rothkranz

Noch tiefgreifender geht Markus Rothkranz aufs Entgiften, Entschlacken und Fasten ein. Zugleich zeigt er, mit welchem Pflänzchen man welchem Parasit den Gar ausmacht, egal ob Spulwürmer, Bandwurm, Hakenwürmer, Saugwürmer, Amöben, Spirochäten – denn meist wissen wir nichts von der Existenz dieser Parasiten in uns, wundern uns nur über unsere Müdigkeit. Wieder einmal beeindruckt der Autor mit einem enormen Fundus an Wissen um Vitamine, Spurenelemente und das Gesunden.

Grün essen!
von Dr. med. Joachim Mutter

Dr. Jürgen Mutter zeigt auf, wo uns die heutige Ernährung hinbrachte, was uns krank macht und gesund bringt. Detailliert beschreibt er, was Chlorophyll in unsern Zellen bewirkt,
wie wir mehr als nur ein Gefühl, krebsverbeugend oder gar mit grüner Ernährung uns heilen könnten, ebenso andere Krankheit mildern/mindern können. Er überzeugt uns als offener Mediziner, Vorreiter sowie verantwortlicher Mensch, der alles selbst lebt und hinterfragt. Man hat das Gefühl, ganz persönlich gemeint und ihm als Mitmensch wichtig zu sein.

Die China Studie
T. Collin Campbell

Dieses Buch zählt zu den Wegbereitern der veganen Ernährung sowie Rohkost-Ernährung, es liefert viele Denkanstöße und Beweise. Deswegen wurde es gleich von mehreren Nahrungsmittelkonzernen kritisch angegangen. Wir für unsern Teil sind der Meinung, dass Professor T. Collin Campbell sehr wohl eine unglaublich wichtige Studie aus den Jahren 1970-1980 an das Tageslicht gebracht hat. Das Werk gleicht einem Plädoyer für vegane, grüne Ernährung, die uns alle um ein Vielfaches gesünder leben lassen würde.

Weizenwampe
von Dr. med. William Davis

Ein Muss zur Aufklärung darüber, wie unser heutiger Weizen gen-manipuliert ist, uns krank macht
und deshalb das Bild vom goldenen langen Weizen eine Illusion verkörpert. Der Weizen von heute ist kurz, dick und leuchtet nicht gelbgold wie in der Werbung, sondern eher schmutzig-ockerfarben. Er lässt die Fettdepots in der Körpermitte besonders wachsen. Nachgewiesen wurde,
dass dort angesiedeltes Fett besonders anfällig für verschiedene Krankheiten ist.

Was Gluten wirklich anrichtet – eine unglaubliche Enthüllung erfahren wir durch dieses Buch.
Ebenso wird einmal mehr klar, dass Konzerne nicht an unserer Gesundheit interessiert sind
und wir Verbraucher mehr hinterfragen müssen – besonders das, was wir essen.

Darm mit Charme
Giulia Enders

Ein bezauberndes Buch, erzählt von einer frischen, jungen und aufgeschlossenen Frau. Mit viel Witz, Natürlichkeit und Charme beschreibt sie verständlich dieses komplexe Thema und nimmt uns dabei mit auf die Reise durch unser Verdauungssystem. Uns hat das Buch viel Neues beschert, zahlreiche Aha–Momente. Sehr zu empfehlen!

Kau Dich gesund!
Jürgen Schilling

Schlicht und einfach erinnert uns der Autor die Vorzüge des richtigen Kauens. Einige Wiederholungen sowie gelegentlich merkwürdig erscheinende Bezeichnungen schmälern den Inhalt und die Quintessenz dieses Buches nicht. Wer gut kaut ist früher satt, nimmt mehr Nährstoffe auf, braucht weniger Nahrung, bleibt schlank, gesund und überbelastet seinen Körper nicht. Das Kauen ist so einfach, kostet nichts, und ist so erleichternd für unseren gesamten Verdauungsprozess. Es geht nicht nur um das Was, sondern noch viel mehr um das Wie.

Sonstige Buchtipps

Ein Buch mit Rezepten und Ideen rund um das Dörren, das ganz unterschiedliche Reaktionen hervorruft. Die Erfahrung zeigt, dass Männer mit diesem Buch nicht so viel anfangen können, Frauen es wiederum lieben. Grund ist die thematische Ausrichtung. Wer Lebensmittel dörren und dabei große Mengen produzieren möchte, erhält wenig Input. Im Mittelpunkt steht das spielerische Arbeiten mit Früchten und anderen Dörrzutaten, um kleine Köstlichkeiten zu schaffen. Hier geht es eher um das Naschen sowie das Kreieren ausgefallener Spezialitäten. Alles in allem werden sehr verspielte Rezeptideen gezeigt. Das Buch ist daher weniger an „Lebensmittelproduzenten“, sondern viel mehr an „Küchenkünstler“ adressiert.