Dörrautomat im Test: Das beste Dörrgerät finden

Dörren liegt im Trend, die Neugier der Menschen ist so groß wie schon seit Jahrzehnten nicht mehr. Viele Interessenten fragen sich, was sie mit einem Dörrgerät machen können. Für einen ersten Eindruck möchten wir zunächst einige Rezepte für das Dörren vorstellen.

Unsere Dörrgeräte

Es gibt verschiedene Dörrverfahren, die für den Hausgebrauch in Frage kommen. Wer es ausprobieren und z.B. Obst selbst dörren möchte, benötigt nicht zwangsläufig ein Dörrgerät. Allerdings ist es von Vorteil, solch ein Gerät zu besitzen (besonders für Rohkost Speisen). Hier zeigen wir, wie ein Dörrautomat funktioniert, wo seine Vorzüge liegen und worauf bei der Auswahl zu achten ist. Zunächst möchten wir die Geräte vorstellen, die bei uns im Laden erhältlich sind.

Infrarot Dörrgerät

Infrarot Rohkost Dörrgerät

  • Infrarot: Dörrt von innen nach außen
  • dörrt schnell und schonend
  • leise im Betrieb
  • prämiertes Design

Revodry Dörrgerät

Revodry Rohkost Ofen

  • präzise Steuerung
  • dörrt sehr gleichmäßig
  • attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis

sedona-combo-shopfront

Sedona Combo Dörrgerät

  • Fast-Modus
  • präzise Regulierung der Temperatur
  • große Dörrfläche

Sedona Express

Sedona Express Dörrgerät

  • schmale Front
  • LED Beleuchtung
  • dörrt sehr gleichmäßig

Sedona Classic Rohkost Dörrgerät

Sedona Classic Dörrgerät

  • leider Nacht-Modus
  • horizontaler Luftstrom
  • Dörrfläche halbierbar

Excalibur Exc10el

Excalibur EXC10EL Dörrgerät

  • präzise Steuerung
  • alle Kontaktflächen aus Edelstahl
  • beeindruckendes Design

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Excalibur 9 Etagen Dörrgerät

  • etablierter Klassiker
  • große Dörrfläche

Exalibur Mini

Exalibur Mini Dörrgerät

  • ideal für kleine Haushalte
  • horizontaler Luftstrom
  • bewährte Qualität

Funktionsweise eines Dörrautomaten

Im Grunde funktioniert ein Dörrgerät ähnlich wie ein Backofen mit Umluftfunktion. Zum Trocknen von Obst, Gemüse, Kräuter oder anderer Lebensmittel wird die Temperatur im Gerät erwärmt. Die erwärmte Luft umströmt das Dörrgut, damit Feuchtigkeit verdunsten und abtransportiert werden kann. Dies ist ein erprobtes und zuverlässiges Konservierungsverfahren, das sich für zahlreiche Lebensmittel eignet.

Es gibt mehrere Hersteller, die zum Teil ganz unterschiedliche Dörrapparate anbieten. Meist steigt die erwärmte Luft von unten nach oben auf. Es gibt aber auch Geräte, bei denen die angewärmte Luft in horizontaler Richtung zirkuliert. Temperaturbereich und Dauer sind bei guten Dörrapparaten per Timer einstellbar. So ist bei der Haltbarmachung ein Höchstmaß an Kontrolle gewährleistet. Zugleich werden beste Dörrergebnisse erzielt.

Vorteile des Dörrapparats gegenüber dem Ofen und anderen Dörrmethoden

Dörrobst, Fruchtleder, Kräcker, Rohkost-Knäckebrot und ähnliche Speisen lassen sich auch im Backofen zubereiten. Allerdings bringt die Verwendung eines Dörrgeräts mehrere Vorteile mit sich.

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Da wäre zunächst die Möglichkeit, beim Dörrautomaten den Temperaturbereich besser zu kontrollieren. Viele Backöfen beginnen erst ab einer Temperatur von 50 Grad Celsius. Wer in Rohkostqualität dörren und den Temperaturbereich von 42 Grad Celsius nicht überschreiten möchte, wird hierdurch enorm eingeschränkt.Gute Dörrgeräte zeichnen sich dadurch aus, dass sie die eingestellte Temperatur präzise halten. Beim Ofen ist dies häufig anders, die angezeigte Dörrtemperatur entspricht nicht immer der Realität. Gemessene Temperaturabweichungen sind teilweise ganz enorm.

In einigen Ratgebern steht, man solle deshalb die Türe vom Ofen einen Spalt weit offen lassen. Aber das hilft nicht, der Backofen heizt dann umso stärker, bis die eingestellte Temperatur erreicht ist.
Die Dörrtemperatur im Ofen bleibt letztlich dieselbe. Allerdings entweicht ein großer Teil der erwärmten Luft. Das Dörren im Ofen ist deshalb nicht sehr energieeffizient. Gute Dörrgeräte sind energiesparend und versprechen im direkten Vergleich eine Senkung des Stromverbrauchs.

Hinzu kommen eine optimale Ausnutzung des Raumvolumens, eine abgestimmte Luftzirkulation sowie ggf. noch einige Komfortfunktionen. Ein hervorragendes Beispiel dafür ist der Fast-Modus beim Sedona Combo Rohkost Dörrgerät, der den Dörrvorgang beschleunigt. Noch bahnbrechender ist das Dörren mit Infrarot-Strahlen. Die Infrarotwellen durchdringen das Dörrmaterial und erwärmen es von innen nach außen. Das Konservierungsverfahren mit Infrarot ist sehr schonend und eignet sich daher bestens für Rohkost

Gegenüber anderen Methoden, wie beispielsweise dem Dörren an der freien Luft, verspricht die Verwendung eines Dörrgeräts mit Warmluftzirkulation weitere Vorteile. Hierzu zählt die Möglichkeit, Lebensmittel jederzeit – d.h. unabhängig vom Wetter – zu konservieren. Außerdem sind höhere Temperaturbereiche möglich, die zu einer deutlich schnelleren Trocknung führen und somit u.a. das Risiko eines Schimmelbefalls nahezu vollständig ausschließen. Am Ende geht es nämlich darum, die Feuchtigkeit vom Dörrgut zielsicher abzuführen.

Energieverbrauch beim Dörren

Gelegentlich bekommen wir zu hören, ein Dörrautomat würde viel Energie verbrauchen und somit die Stromrechnung in die Höhe treiben. Allerdings darf man sich diesbezüglich nicht täuschen lassen, so groß ist der Verbrauch eines Dörrapparats während des Trocknens nämlich nicht. Zumindest hochwertige Markengeräte wissen mit einer angemessenen Energieeffizienz zu überzeugen.

Mit einem Messgerät haben wir den Stromverbrauch eines vollbestückten Dörrgeräts ermittelt. Im Durchschnitt verbraucht ein Dörrapparat, dessen Dörretagen komplett belegt sind, keine 300 Watt pro Stunde. Bei einer Dörrdauer von 18 Stunden ergibt sich hieraus ein Gesamtverbrauch von 5,4 kw/h. Bei einem Kilowattstundenpreis von 30 Cent ergeben sich daraus Gesamtkosten in Höhe von 1,62 Euro. Im Vergleich zum Geld, das andere Rohkost Lebensmittel kosten, ist das sehr wenig. Außerdem wird die Wärmeenergie gleich doppelt genutzt. Schließlich werden bei dieser Konservierungsmethode Haus oder Wohnung mitgeheizt, was wiederum die eigentliche Heizung entlastet.

Zum Thema Leistung / Energieverbrauch möchten wir eines anmerken. Es macht wenig Sinn, einzelne Dörrgeräte über die Watt-Angabe miteinander zu vergleichen und dann das Gerät mit der niedrigsten Leistung zu kaufen. Die Herstellerangabe entspricht nicht dem tatsächlichen Stromverbrauch des Geräts. Die benötigte Leistung wird maßgeblich von der Raumtemperatur, der gewählten Dörrtemperatur und der Menge an Dörrgut beeinflusst. Der reale Verbrauch des Dörrautomaten liegt meist ein ganzes Stück unter der Herstellerangabe.

Worauf beim Kauf eines Dörrgeräts zu achten ist

Dimensionierung – Viele Interessenten meinen, dass sie mit einem kleinen Dörrgerät ausreichend bedient sind. So dachten wir am Anfang auch und hielten unser Sedona Gerät für überdimensioniert. Allerdings mussten wir schnell feststellen, dass das man sich leicht täuschen lässt. Damit am Ende eine vernünftige Menge an Dörrgut verfügbar ist, darf ein Dörrautomat nicht zu klein sein. Vor allem für das Trocknen von Dörrobst sind die Dörrgitter meist rasch komplett belegt.

Eine Dörrfläche von rund einem Quadratmeter ist gar nicht so groß. Zugegeben: Mit dem halben Quadratmeter des Infrarot-Dörrgeräts kommen wir zu zweit auch gut zurecht. Übrigens wirkt sich die Größe des Dörrautomaten auch auf den Energieverbrauch aus. Ein größeres Volumen steigert die Effizienz. Natürlich sollte der Raum eines großen Dörrgeräts dann auch möglichst vollständig genutzt, d.h. sämtliche Dörrgitter mit Früchten, Gemüse, Kräutern oder anderem Dörrgut bestückt werden.

Steuerung – Der wählbare Temperaturbereich sollte großzügig bemessen sein. Wir halten es für wichtig, dass Werte von 42 Grad Celsius oder niedriger per Temperaturregler wählbar sind. Nur so lässt sich Nahrung in Rohkostqualität dörren. Selbst wenn jemand kein großes Interesse am Thema Rohkost hat, raten wir hierzu. Schließlich könnte eines Tages doch der Wunsch bestehen, Rohkost Dörrgut zu machen. Bei guten Geräten sind Temperatur und Dauer individuell einstellbar – und das in Verbindung mit einer automatischen Abschaltung (sie macht den Einsatz einer Zeitschaltuhr überflüssig).

Markenqualität – Qualität mag zwar ihren Preis haben, doch am Ende macht sie sich bezahlt. In diesem Zusammenhang möchten wir auf die Temperatureinstellung verweisen. Hochwertige Geräte messen die Temperatur zuverlässig und regeln per Thermostat fortlaufend nach, damit die gewünschte Dörrtemperatur weder überschritten noch unterschritten wird. Auch hier möchten wir nochmals auf das Dörren von Lebensmitteln in Rohkostqualität verweisen. Egal ob Obst, Gemüse oder Kräuter, Gewissheit hinsichtlich des richtigen Temperaturbereichs ist dann wichtig.

Lautstärke – Für einige Menschen ist die Lautstärke des Dörrgeräts ein wichtiges Thema. Gute Modelle arbeiten leise oder verfügen über einen Nachtmodus mit Flüsterbetrieb. Natürlich kommt es auch darauf an, wie empfindlich der eigene Schlaf ist und in welcher Entfernung der Dörrautomat vom Schlafzimmer aufgestellt wird. Arbeitet ein Gerät geräuscharm, ist es für den Nachtbetrieb besser geeignet.

Dörrfolie – Beim Kauf eines Dörrgeräts sollte man unbedingt an die Folie denken, denn einige Lebensmittel und Speisen (z.B. Kräcker) lassen sich nicht auf Gittern dörren. Damit keine Flüssigkeiten oder Teige durch die Trockeneinschübe treten, werden sie mit antihaft beschichteter Dörrfolie abgedeckt.

Wir raten dazu, hochwertige Qualitätsfolien wie beispielsweise von Paraflexx zu verwenden. Sie zeichnen sich vor allem durch zwei Eigenschaften aus. Zum einen ist ein guter Einlegebogen lebensmittelecht, zum anderen sehr haltbar und lässt sich daher beispielsweise im Vergleich zu Backpapier viel häufiger verwenden. Für eine optimale Nutzung sollten die Folien perfekt auf die Einschübe passen. Unsere Dörrfolien im Überblick.

Welchen Dörrautomat wählen?

Wer einen Trockner für Naturkost sucht, hat die Qual der Wahl. Es gibt zahlreiche Dörrapparate, die Früchte, Gemüse, Pilze und Kräuter trocknen. Aber die Unterschiede bei Preis und Leistung sind groß. Grob lassen sich die Dörrautomaten in zwei Klassen unterteilen.

Küchengeräte für den Dörrprofi: Im Kern heben sich Profi-Dörrgeräte in drei Bereichen von den preiswerten Modellen ab. Da wäre zunächst die konstante Trocknungstemperatur. Sie lässt sich über Temperaturprogramme oder Temperaturregler präzise einstellen – auch für Rohkost. Zugleich entsteht ein gleichmäßiger Luftstrom, der das Trockengut optimal umfließt. Die Warmluftzirkulation berücksichtigt alle Etagen, wodurch ein Umsetzen der Dörrgitter nicht erforderlich ist. Außerdem gibt es professionelle Dörrapparate, die keinen Luftstrom erzeugen, sondern mit Infrarot.

Ebenso ist die Dörrzeit einstellbar. Dank Abschaltautomatik endet der Dörrvorgang zum festgelegten Zeitpunkt. Ständige Kontrollen werden überflüssig und das Gerät läuft nie länger als nötig. Natürlich sollte ungefähr klar sein, wann beim Dörrgut der gewünschte Trockengrad erreicht ist und somit die Dörrzeit endet.

Die Trocknungsfläche der Gitterist bei professionellen Geräten angemessen. Somit lassen sich Trockenfrüchte (Dörrobst), getrocknete Gemüsestücks, Grünkohlchips und andere Dörrspeisen in großer Menge zubereiten.

Abgesehen von den drei genannten Punkten, spricht auch die Verarbeitungsqualität für sich. Hochwertige Materialien überzeugen mit einer langen Haltbarkeit. Profigeräte sind daher eine einmalige Anschaffung. Nach ihrem Kauf wird man mit ihnen unzählige Lebensmittel gleichmäßig trocknen und noch Jahre später eine Freude an der Technik haben. Besonders Excalibur und Sedona zählen zu den führenden Herstellern von Dörrgeräten dieser Kategorie.

Dörrgerät für Einsteiger: Eine genaue Regulierung der Dörrtemperatur ist oft nicht möglich. Meist erreicht die angewärmte Luft einen hohen Temperaturbereich. Aufgrund dieser Heizleistung kann eine Zubereitung von Rohkost nicht erfolgen. Wer nährstofferhaltend und somit in Rohkostqualität dörren möchte, hat es folglich schwer. Die Dauer lässt sich oft nicht festlegen, manuelles Ausschalten ist erforderlich. Bei der Dörrfläche sind oft Kompromisse in Kauf zu nehmen.

Menschen, die dennoch zu einem preiswerten Einstiegsgerät tendieren, können es gerne probieren. Die Praxis zeigt aber häufig, dass am Ende doch ein hochwertiges Dörrgerät angeschafft wird.

Rohkost im Dörrgerät zubereiten

In der modernen Rohkost Ernährung kommt dem Dörrapparat eine große Bedeutung zu. Die Küche hat sich nämlich gewandelt. Nie zuvor gab es so viele Rezepte, eine Zubereitung leckerer Speisen in Rohkostqualität versprechen. Einige dieser Rohkost Rezepte beinhalten das Dörren, weil es neue Möglichkeiten eröffnet. Die Lebensmittel lassen sich vielseitiger verarbeiten, was wiederum mehr geschmackliche Abwechslung verspricht.

Reizvoll an der Rohkost ihr hoher Gehalt an Nährstoffen. Aufgrund der ausbleibenden oder nur geringen Erwärmung bleiben nicht nur Mineralstoffe und Vitamine, sondern auch Enzyme erhalten. Leider gelten einige Enzyme als sehr wärmeempfindlich. Zu ihrem Schutz sollten Rohkost Lebensmittel niemals höher als ca. 42 bis 45 Grad Celsius erwärmt werden.

Aus diesem Grund ist es so wichtig, die Temperatur am Dörrgerät so genau einstellen zu können. Egal ob Warmluftzirkulation oder Trocknung per Infrarot: Dörrobst und andere Speisen sollen sich nur bis zu dieser Temperaturgrenze erwärmen. Im Backofen ist der Luftstrom meist schon auf niedrigster Stufe zu warm. Übrigens zeigt die Praxis, dass das Dörren bei Rohkost Temperaturen nur unwesentlich länger dauert. Beim Trocknen von Obst, Kräckern oder Kräutern fällt uns die längere Dörrzeit kaum auf. Insbesondere mit dem Infrarot Dörrgerät haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht.