Die besten Slow-Juicer mit hoher Saftausbeute

Qualität aus Ihrem Shop für grüne Ernährung in Berlin

Alle hier empfohlenen Entsafter

überzeugen mit einer schonenden Pressung,
einer vorbildlichen Saftausbeute
sowie einem hohen Bedienkomfort

Die Auswahl an Entsaftern groß – ebenso wie die Unterschiede, die zwischen den einzelnen Geräten bestehen. Deshalb setzen wir bewusst auf eine kleine Auswahl an Saftpressen, die aus unserer Sicht die besten Geräte am Markt umfasst.

Alle hier vorgestellten Entsafter pressen Früchte und Gemüse zuverlässig aus. Sie punkten mit einer hohen Ergiebigkeit, damit möglichst viele Nährstoffe im Frucht- oder Gemüsesaft landen. Als Slow-Juicer garantieren sie außerdem eine schonende Verarbeitung der Lebensmittel, wie z.B. Äpfel oder Orangen. Dennoch unterscheiden sich die einzelnen Geräte zum Teil deutlich voneinander. Damit eine zielsichere Auswahl gelingt, haben wir den nachfolgenden Entsafter Vergleich erstellt.

Die beliebtesten Entsafter im Überblick

Wir haben viele verschiedene Entsafter ausprobiert. Am Ende wurden ausschließlich Geräte in unseren Shop aufgenommen, von denen wir überzeugt sind. Somit haben wir für Sie eine hilfreiche Vorauswahl getroffen. Dies ist auch der Grund, weshalb alle Modelle eine insgesamt sehr hohe Bewertung erreichen.

Saftausbeute

Schonendes Entsaften

Eignung für grünes Blattgemüse

Bedienkomfort einschl. Reinigung

Gesamtdurchschnitt

 

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Unsere Beurteilung der einzelnen Saftpressen

Kaufempfehlung 1 – Angel Juicer

In Sachen Leistung ist dieser Entsafter ungeschlagen. Dank seinen zwei Press-Schnecken, die präzise ineinander greifen, wird jegliche Art von Pressgut zuverlässig entsaftet. Ob Sie Früchte, Gemüse oder grünes Blattgemüse (auch Gräser!) entsaften möchten, der Angel Juicer ist Ihr Partner in der Küche. Bei der Saftausbeute lässt er die anderen Geräte hinter sich, in Abhängigkeit von den jeweiligen Zutaten sogar sehr deutlich. Hinzu kommt die konsequent auf Edelstahl basierende Bauweise, die einen dauerhaft zuverlässigen Betrieb verspricht. Wer beim Entsaften keine Kompromisse eingehen möchte und über das entsprechende Budget verfügt, trifft mit dem Angel Juicer die richtige Wahl.

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Kaufempfehlung 2 – Zebra Whole Slow Juicer

Ein leistungsstarker Entsafter, der in allen Disziplinen überzeugt. Die Saftausbeute ist überragend und zugleich wird das Pressgut zum Erhalt der Nährstoffe besonders schonend entsaftet. Im Hinblick auf die Saftzutaten bestehen nahezu keine Einschränkungen, der Slow Juicer bereitet Saft aus den verschiedensten Obst- und Gemüsesorten zu. Lediglich beim Entsaften von grünem Blattgemüse sind leichte Einschnitte festzustellen – in dieser Disziplin schneiden die Geräte mit horizontaler Press-Schnecke etwas besser ab. Dafür punktet der Slow Juicer mit einem hohen Komfort bei der Bedienung, es ist keine Kraftaufwand erforderlich. Hinzu kommt ein vorbildliches Preis-Leistungs-Verhältnis. Angesichts dieser vielen Stärken dürfte es nicht überraschen, dass der Zebra Entsafter von Zoo Appliances neben dem Angel Juicer unser Testsieger und zugleich persönlicher Favorit ist.

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Greenstar Elite

Die Greenstar Saftpresse beeindruckt mit einer hohen Saftausbeute und schonenden Pressung. Grünes Blattgemüse wird vorbildlich zerkleinert. Außerdem ist sie in hoher Qualität gefertigt. Sie ist die ideale Wahl, wenn die Ansprüche auf den Saft gerichtet sind und man sich das beste Ergebnis wünscht. Außerdem wurde die Greenstar Elite bei Stiftung Warentest als Testsieger (08/2013) ermittelt. Nicht nur Früchte, sondern auch anspruchsvolles Pressgut entsaftet sie. Selbst aus Getreidegras bekommen die Pressschnecken alles heraus. Mit niedriger Umdrehungszahl, um eine unnötige Einwirblung von Sauerstoff in den gepressten Saft zu vermeiden.

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Omega VSJ843

Der Omega Vertikal-Entsafter überzeugt mit einer hohen Ausbeute und arbeitet dank niedriger Umdrehungszahl sehr schonend. Die kompakte Bauweise und der hohe Komfort beim Bedienen sind echte Pluspunkte. Der Entsafter eignet sich bestens für die Verarbeitung fasriger Zutaten, wie z.B. Weizengras. Früchte, wie Äpfel oder Orangen, werden ebenfalls mühelos entsaftet. Es überrascht daher nicht, dass auch dieser Slow-Juicer zu den besten Geräten am Markt zählt. Das Sieb lässt allerdings viel Fruchtfleisch durch. Der Saft wird dadurch sehr dick. Für die Herstellung klarer Säfte ist der VSJ843 nicht zu empfehlen.

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Champion

Der Champion Juicer überzeugt mit einem Höchstmaß an Komfort und Geschwindigkeit. Die Ausbeute ist gut und zudem hat sich das Gerät gilt als Klassiker. Wer seine Säfte schnell zubereitet und keinen so großen Wert auf das Zerkleinern von grünem Blattgemüse legt, trifft mit diesem Entsafter die richtige Wahl. Zum Pressen von Fruchtsaft in größeren Mengen ist dieser Kaltentsafter bestens geeignet. Karotten oder Zitrusfrüchte hat er rasch entsaftet. Der große Saftbehälter füllt sich schnell und verschiedenste Gemüsesorten werden mühelos gepresst. Die Umdrehungszahl liegt im Vergleich zwar etwas höher. Dennoch sind wir davon überzeugt, dass die meisten Vitamine sowie weitere Nährstoffe unbeschadet im Glas landen.

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Omega Juicer 8226

Mit diesem Gerät hat Omega einen echten Allrounder auf den Markt gebracht. Zwar gibt es andere Entsafter, die immer ein klein wenig besser sind, dafür kosten sie aber auch mehr. Dieser Entsafter ist ideal, um gelegentlich frische Rohkostsäfte zu machen. Wer ein solides Gerät aus dem Profi-Segment zum niedrigen Preis erwerben möchte, trifft hiermit eine hervorragende Wahl. Karotten und andere Gemüsesorten werden ergiebig entsaftet. Das Kaltentsaften läuft wegen der wenigen Umdrehungen schonend ab. Der Anteil an Fruchtfleisch im Saft ist genau richtig, Früchte werden gut ausgepresst.

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Foodmatic Slow Juicer

Dieser Entsafter zeichnet sich durch seine kompakten Abmessungen aus. Wer unter beengten Platzverhältnissen entsaften möchte und einen zuverlässigen Horizontal-Entsafter sucht, trifft mit dem Foodmatic Slow Juicer eine gute Wahl. Dank der horizontal drehenden Press-Schnecke lassen sich unterschiedlichste Saftzutaten zuverlässig verarbeiten. Die Durchsatzgeschwindigkeit ist allerdings nicht die größte, aufgrund des kleineren Einflüllschachts, dauert das Entsaften geringfügig länger. Damit ist das Gerät primär für Single- und 2-Personen-Haushalte zu empfehlen. Wer größere Saftmengen zubereiten möchte, wählt besser den Omega Juicer 8226.

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Entsaften verständlich erklärt – Fachwissen vom Profi & Geräte-Check

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Hinweis zum Entsafter Vergleich

Alle hier vorgestellten Entsafter sind empfehlenswert. Egal welches Gerät angeschafft wird, man wird mit dem Saftergebnis zufrieden sein. Dennoch hat jede Saftpresse ihre ganz eigenen Stärken, mit denen sie sich von den anderen Modellen abhebt. Dies kann der Preis, ein hoher Bedienkomfort oder eine hohe Saftausbeute sein.

Bei dieser Vielfalt an Saftpressen ist es nicht leicht, sich zu entscheiden. Es hilft zu wissen, wo die persönliche Präferenz liegt. Es gibt zum Beispiel Menschen, die vorrangig Wert auf eine hohe Ergiebigkeit beim Entsaften legen. Anderen ist es wiederum wichtig, dass ihr Entsafter mit Weizengras und anderen Lebensmitteln mit zähen Fasern bestens zurechtkommt. Außerdem soll die Pressung schonend sein, damit alle Vitamine und Vitalstoffe nicht im Trester zurückbleiben, sondern im Saftbehälter landen.

Unser Vergleich basiert auf einer Tabelle, die aufzeigt, wie die Entsafter in einzelnen Disziplinen abschneiden. Die Werte sind nicht akribisch genau ermitteln, entsprechende Messverfahren müssten erst entwickelt werden. Vielmehr basieren sie auf unseren Beurteilungen, die wir beim Test der Saftpressen angefertigt haben. Je höher der Wert, desto besser schlägt sich das Gerät in der jeweiligen Disziplin.

Entsafter unter 150 Euro

Die oben gelisteten Entsafter zählen zu den besten Slow-Juicern am Markt und haben daher ihren Preis. Wer nach einem günstigeren Gerät sucht, wird bestimmt bei den preiswerten Entsaftern fündig.

Das Entsaften ist keine modische Erscheinung, bereits seit Jahrhunderten bereiten die Menschen eigene Säfte aus Früchten oder sogar Gemüsesäfte zu. In dieser Zeit wurden zahlreiche Geräte entwickelt, um die Saftpressung ergiebiger und komfortabler zu machen. Inzwischen gibt es leistungsstarke Entsafter, die beeindruckende Ergebnisse erzielen.

Allerdings ist auch die Auswahl am Markt größer als je zuvor. Wer sich ein Gerät für den Heimgebrauch anschaffen möchte, hat die Qual der Wahl. Zumal sich die Unterschiede keinesfalls nur auf den Preis beziehen, sondern ebenso auf die Saftqualität. Umso wichtiger ist es daher, eine gute Entscheidung zu treffen. Auf dieser Seite zeigen wir, wie der passende Entsafter gefunden wird.

Entsafter mit Obst und Gemüse

Worauf es wirklich ankommt

Ein guter Entsafter muss im Grunde nur zwei Anforderungen gerecht werden. Allerdings ist dies leichter gesagt als getan.

Gute Saftausbeute: Je mehr Flüssigkeit im Saftbehälter landet, desto besser. Schließlich geht es um eine bestmögliche Verwertung der Lebensmittel. Eine gute Saftausbeute ist am trockenen Trester zu erkennen. Zum Glück punkten alle Küchengeräte aus unserem Entsafter Vergleich mit einer hohen Ausbeute.

Schonendes Entsaften: Zum Gewinnen der Flüssigkeit gilt es Energie aufzuwenden. Diese kann ihre Spuren am Saft hinterlassen, indem sie Enzyme und andere Nährstoffe zerstört. Größter Feind der Nährstoffe ist Hitze, die auf den Saft einwirkt. Kaltentsaften mit wenigen Umdrehungen ist schonend. Es schützt Vitamine und andere Nährstoffe. Ein hoher Mineralstoffanteil wird sichergestellt. Alle vorgestellten Saftpressen arbeiten mit relativ niedriger Umdrehungszahl. Der Champion Juicer dreht am schnellsten, doch auch er bereitet nährstoffreiche Säfte zu.

Entsafter und Saftpressen im Überblick

Im Lauf der Zeit entstanden unterschiedliche Geräte, um Säfte aus Früchten und sogar Gemüse herauszupressen. Im Wesentlichen basieren sämtliche Entsafter auf einer von insgesamt drei Verfahrensweisen. Nachfolgend werden diese im Detail vorgestellt.

Saftpresse

Die Saftpresse verkörpert die einfachste Form des Entsafters. Sie erzeugt einen mechanischen Druck, der unmittelbar auf die Lebensmittel einwirkt und somit die enthaltene Flüssigkeit herauspresst.

Es gibt unzählige Saftpressen, die nach diesem Prinzip arbeiten. Das wohl einfachste Küchengerät ist die Zitronenpresse, die besonders leicht zu bedienen ist. Leider wird die Zitruspresse gerne unterschätzt. Dabei ist sie in ihrer Disziplin unglaublich stark. Zitrusfrüchte (egal ob Limetten, Orangen oder Zitronen) werden schnell und ergiebig gepresst. Es landet viel Saft im Glas, das Fruchtfleisch bleibt in der Schale zurück. Ausschließlich solche Früchte pressen möchte, ist daher mit einer klassischen Zitruspresse gut beraten.

Am Ende dieses Spektrums ist der moderne Entsafter angesiedelt. Aufbau und Funktionsweise erläutern wir separat. Schon hier sei angemerkt, dass die guten Modelle auch Zitrusfrüchte gut auspresen und den Vergleich mit einer Zitruspresse nicht zwingend scheuen müssen. Der Vorteil ist, dass sie gegenüber einer Zitruspresse noch viele andere Früchte und sonstige Zutaten entsaften können.

Spindelkelter

Vorteile Nachteile
  • Überwiegend schonend
  • Mittlerer bis hoher Saftertrag
  • meist großes Fassungsvermögen
  • Hoher Kraftaufwand erforderlich
  • Eher langsame Saftgewinnung

Dampfentsafter

Besonders im privaten Umfeld ist der Dampfentsafter sehr beliebt. Das liegt daran, dass er sehr wirkungsvoll ist, d.h. ohne große Unterstützung durch den Bediener entsaftet. Die Funktionsweise des Dampfentsafters ist simpel. Wasser wird erhitzt, damit Dampf entsteht und dieser die pflanzlichen Lebensmittel zum Platzen bringt. Die austretende Flüssigkeit wird gesiebt, mit einem Trichter gesammelt und in den Saftbehälter geleitet. Dank des Siebs werden störende Partikel, wie Stile oder Kerne, direkt herausgefiltert. Aufgrund der Hitze findet zugleich eine Pasteurisierung statt. Bakterien und andere Erreger werden abgetötet, was den Saft lange haltbar macht. Was komfortabel klingt, bringt jedoch enorme Nachteile mit sich. Aufgrund der erheblichen Zufuhr von Wärme werden etliche Enzyme sowie andere Nährstoffe zerstört.

Vorteile Nachteile
  • Sehr komfortabel
  • Ergiebig
  • Liefert Saft mit langer Haltbarkeit
  • Zerstört Nährstoffe
  • Vorrangig für Obst geeignet, nicht für Blätter
  • Verbraucht viel Strom
  • Für Zubereitung größerer Saftmengen gedacht

Zentrifugenentsafter

Ein Zentrifugenensafter arbeitet mit zwei aufeinanderfolgenden Prozessen. Da wäre zunächst das Obst, das mit einer Reibe fein zerkleinert wird. Im nächsten Schritt fällt es automatisch in die Zentrifuge. Bei ihr handelt es sich um ein Sieb, das rotiert. Aufgrund der auftretenden Kraft werden die zerkleinerten Früchte nach außen gedrückt. Die enthaltene Flüssigkeit verlässt das Sieb und wird abgefangen.

Wie gut dies funktioniert, hängt stark vom jeweiligen Modell ab. Ältere Modelle müssen oft angehalten werden, um das Sieb vom Trester zu befreien. Neue Modelle lassen den Trester von selbst entweichen, wodurch die zwischenzeitlichen Stopps entfallen. Allerdings wirkt die Zentrifuge bei Letzteren nicht so gut, d.h. die Ausbeute wird verringert.

Aufgrund der schnellen Rotation findet ein intensiver Kontakt mit der Umgebungsluft statt. Es droht eine erhöhte Oxidation, die wiederum Nährstoffe zerstören kann.

Zentrifugenentsafter

Vorteile Nachteile
  • Schnelle Saftgewinnung
  • Schonender als ein Dampfentsafter
  • Meist nur mittelmäßige Saftausbeute
  • Für Zubereitung größerer Saftmengen gedacht

Moderne Entsafter für schonendes Entsaften

Angesichts der Zerstörung wertvoller Nährstoffe äußerten mehr Menschen den Wunsch nach Geräten, die ein schonendes Entsaften ermöglichen. Daraufhin wurden im Lauf der Jahre verschiedene Entsafter entwickelt. Am Ende haben sich überwiegend die Modelle durchgesetzt, die mit einer so genannten Pressschnecke ausgestattet sind.

Bei der Schnecke handelt es sich um eine Walze, die über seitliche Rillen verfügt. Sobald sie sich dreht, kann sie die zu entsaftenden Lebensmittel zerdrücken und gleichzeitig abtransportieren. Hierbei ist es möglich, trotz niedriger Drehzahl eine ungeheure Kraft zu entwickeln. Als Folge kommt es zu einer Pressung, in deren Rahmen kaum Wärme entsteht und zugleich nur wenig Sauerstoff eingearbeitet wird.

Viele Modelle sind mit lediglich einer Walze ausgestattet. Sie zerkleinert Obst oder Gemüse und presst es dann mit hohem Druck gegen ein Sieb. Allerdings gibt es auch Geräte, die Saft mit zwei Schnecken gewinnen. Der Vorteil dieser Modelle besteht darin, dass die Pressschecken ineinander greifen und somit noch mehr Druck können. Das Ergebnis ist eine noch bessere Ausbeute.

Aus technischer Sicht verkörpern diese Geräte das Beste, was derzeit am Markt erhältlich ist. Die Zufuhr der Zutaten zur Schnecke muss im Regelfall von Hand erfolgen, was wiederum bedeutet, selbst kräftig drücken zu müssen. Von vollwertigen Automatikentsaftern kann man also nicht sprechen. Dies mag gegenüber anderen Geräten eine gewisse Minderung an Komfort bedeuten. Andererseits ergibt sich daraus der Vorteil, dass die Entsafter nur sehr wenig Strom verbrauchen.

Die Auswahl solch effizient und zugleich schonend arbeitender Entsafter ist mittlerweile groß. Allerdings können zwischen den einzelnen Geräten erhebliche Unterschiede bestehen. Für uns kommen nur erstklassige, d.h. absolut zuverlässige Entsafter infrage, weshalb wir uns für die Greenstar Elite und den Omega Juicers 8226 entschieden haben. Auch der Champion Entsafter hat uns im Vergleich überzeugt. Der Omega VSJ843 ist auch gut, kann aber keine klaren Säfte zubereiten.

Tipps zum Kauf

Wir möchten uns nicht auf die bloße Empfehlung von vier Geräten beschränken. An dieser Stelle erläutern wir, auf welche Kriterien beim Kauf eines Entsafters zu achten ist.

Technologie: Wie zuvor schon verdeutlich wurde, versprechen Geräte mit Schneckenwalze eine hervorragende Ausbeute und entsaften außerdem besonders schonend.

Drehzahl: Die Drehzahl sollte möglichst niedrig sein, um eine geringe Oxidation zu gewährleisten. Auch hier wissen Geräte mit Schneckenwalze wieder zu punkten. Wie schnell sich die Walze dreht, ist eher zweitrangig. Fakt ist, dass die Technologie an sich eine deutlich geringere Oxidation als beispielsweise Zentrifugenentsaftern zur Folge hat.

Qualität: Viele Interessenten möchten mit einem günstigen Entsafter einsteigen. Doch gerade bei den preiswerten Modellen gilt es oft erhebliche Abstriche im Hinblick auf Leistung und Qualität in Kauf zu nehmen. Daher ist es sinnvoller, sich lieber gleich für ein Qualitätsgerät zu entscheiden.

Details: Oft sind es die kleinen Details, die am Ende den entscheidenden Unterschied machen. Praktisch platzierte Auffangbehälter, ein direkter Abtransport des Tresters sowie ein unkomplizierter Reinigungsvorgang, sind Beispiele für solche Details.

Die häufigsten Fehler beim Entsaften

Nachdem endlich ein Entsafter in den Haushalt eingezogen ist, möchte man natürlich sofort den ersten eigenen Rohkostsaft zubereiten. Doch leider werden hierbei gerne Fehler gemacht, die sich negativ auf Geschmack oder Nährstoffgehalt auswirken. Um dies zu verhindern, möchten wir auf die häufigsten Fehler hinweisen.

Ungeeigneten Entsafter verwenden: Leider wird oft aus Kostengründen auf Geräte zurückgegriffen, die nicht schonend entsaften. Als Folge werden Nährstoffe zerstört, was ungemein schade ist.

Saft stehen lassen: Leider neigen Säfte in einem relativ hohen Maß zur Oxidation. Daher nach dem Entsaften nicht warten. Am sinnvollsten ist es, das Glas Fruchtsaft oder Gemüsesaft umgehend zu genießen.

Saft auf vollen Magen trinken: Der menschliche Körper befindet sich in der Lage, die im Saft enthaltenen Nährstoffe besonders schnell aufzunehmen – allerdings nur, wenn er möglichst ungehemmt in den Dünndarm geraten kann. Daher ist es empfehlenswert, frische Säfte stets vor den Mahlzeiten zu genießen. Ansonsten empfiehlt es sich, mindestens zwei Stunden lang zu warten.

Fruchtige statt grüne Säfte: Wer abnehmen möchte, sollte die richtigen Zutaten zu Saft verarbeiten. Es müssen auch nicht immer Äpfel, Orangen und Zitronen sein. Ein zu hoher Anteil an Obst oder schlichtweg der Genuss einer großen Menge an Obstsaft führt mit der enthaltenen Fructose dem Körper viele Kalorien zu, die rasch aufgenommen werden. Grüne Säfte sind dann eine bessere Wahl. Gemüse (Karotten, Stangensellerie, Kräuter oder Spinatblätter) lässt sich auch entsaften. Einfach in den Einfüllschacht stecken und loslegen. Es gibt leckere Rezepte, die nur darauf warten, entdeckt zu werden.

Fehlende Unterstützung der Verdauung: Zugegeben, beim Smoothie fällt das Einspeicheln leichter als beim Saft. Dennoch hilft es, die Vorverdauung zu unterstützen und somit einen Beitrag zur optimalen Nährstoffverwertung zu leisten.

Verspätete oder unzureichende Reinigung des Geräts: Wer seinen Entsafter nicht sofort reinigt, riskiert angetrocknete Rückstände, die sich nur schwer entfernen lassen und womöglich sogar den Verschleiß des Geräts beschleunigen. Übrigens genügt Abspülen nicht immer, besonders die Siebe werden besser mit einer Bürste gereinigt. Bitte auch den Tresterbehälter nicht vernachlässigen.

Den Entsafter reinigen

Das Entsaften ist eine ganz tolle Sache, wenn etwas daran stört, dann höchstens die anschließende Reinigung des Geräts. Immerhin sind gleich mehrere Teile zu reinigen, an denen sich Rückstände vom Trester befinden. Einige davon, wie beispielsweise die Siebe, sind nicht immer ganz so leicht zu säubern.

Die Lust für das Reinigen kann sich daher in Grenzen halten. Allerdings sollte man darauf nicht verzichten. Schon alleine aus Gründen der Hygiene ist es ratsam, den Entsafter stets sauber zu halten. Der Trester bildet nämlich eine hervorragende Grundlage für Bakterien und andere Erreger. Außerdem dient eine Reinigung auch dem Schutz der Technik. Angetrocknete und daraufhin festsitzende Teile erhöhen die Widerstände und somit die Belastung des Geräts. Die folgenden Tipps sollen dabei helfen, dass es gar nicht erst soweit kommt.

Sofort reinigen: Da sich festsitzende Reste nicht so leicht beseitigen lassen, erfolgt die Reinigung am besten immer sofort nach dem Entsaften. Bei einigen Teilen genügt es, sie lediglich abzuspülen.

Routine entwickeln: Wie viel Zeit das Säubern in Anspruch nimmt, ist eine Frage der Routine. Je besser die Handgriffe sitzen, desto schneller ist der Entsafter wieder sauber. Wer nicht trödelt, sondern die einzelnen Teile umgehend abspült und – dort wo erforderlich – stets die passenden Bürsten zur Hand hat, ist schnell fertig.