Säfte mit vielen Vitaminen und Nährstoffen selber pressen. Welche Entsafter und Saftpressen mit dem Pressgut besonders schonend umgehen.

Unsere Begeisterung für das Entsaften wird immer größer, selbst gepresste Rohkostsäfte stehen inzwischen fast täglich auf der Speisekarte. Auf dieser Seite möchten wir zeigen, was uns an der schonenden Saftgewinnung so gefällt. Außerdem stellen wir unsere besten Entsafter vor, mit denen wir Obst und Gemüse zu Saft pressen.

Unsere besten Entsafter und Saftpressen

Für eine hohe Saftqualität müssen Fruchtsäfte und Gemüsesäfte viele Nährstoffe enthalten. Enzyme, Mineralstoffe und Vitamine dürfen beim Pressen nicht zerstört werden. Deshalb setzen wir bewusst auf langsam drehende Entsafter. Alle gezeigten Modelle erzeugen dank niedriger Umdrehungszahl wenig Wärme und arbeiten kaum Sauerstoff ein.

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Omega Juicer 8226

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Zebra Whole Slow Juicer

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Champion Entsafter

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Karottensaft

Unterschied zwischen Smoothie und Saft

In der Smoothie-Gemeinde wird das Entsaften gelegentlich kritisch betrachtet, weil der grüne Smoothie auf den ersten Blick die bessere Speise zu sein scheint. Tatsächlich haben jedoch Smoothie und Saft ihre Daseinsberechtigung. Das Entsaften ist weitaus attraktiver, als häufig vermutet wird. Mixer und Entsafter müssen nicht im Konkurrenzkampf stehen, sondern können sich sinnvoll ergänzen.

Der Smoothie genießt vor allem deshalb einen solch guten Ruf, weil er sämtliche Bestandteile seiner Zutaten beinhaltet. Fasern und Fruchtfleisch bleiben vollständig erhalten, d.h. es gehen weder Nährstoff noch Ballaststoffe verloren. Keine Frage, beim Saft ist dies anders. Die natürlichen Zutaten werden mit einem Sieb ausgepresst, d.h. am Ende steht nur die Flüssigkeit zur Verfügung, jedoch nicht die Ballaststoffe.

So gesehen mag der Saft dem Smoothie unterlegen sein. Allerdings ist dies noch lange kein Grund, vollständig auf Säfte zu verzichten. Es existieren mehrere Gründe, die letztlich dafür sprechen, regelmäßig sowohl grüne Smoothies als auch Säfte zu genießen.

Gründe für frische Säfte aus dem Entsafter

Entsaften ist ein bewährtes Konzept

Zunächst einmal ist festzuhalten, dass das Entsaften schon lange praktiziert wird und innerhalb der Rohkostszene fest verankert ist. Zahlreiche Menschen haben positive Erfahrungen gemacht und genießen daher sowohl Smoothies als auch selbst gepresste Säfte.

Entscheidend ist nur eine Sache. Wie beim Smoothie kommt der Zubereitung eine hohe Bedeutung zu. Hier ist sie allerdings noch größer, weil die meisten Verfahren zur Saftgewinnung einen erheblichen Teil der Nährstoffe zerstören. Nur ein schonender Entsaftungsprozess ohne Erhitzung stellt sicher, dass am Ende möglichst alle Inhaltsstoffe im Saft erhalten bleiben. Zwar mag das fertige Getränk, das nach dem Presse im Saftbehälter landet, keine solch lange Haltbarkeit haben. Aber das ist auch gar nicht unser Ziel. Egal ob wir Äpfel pressen oder Orangensaft machen, es soll ohne Erhitzung geschehen, um einen hohen Gehalt an Vitaminen und anderen Nährstoffen zu gewährleisten.

Frisch gepresster Rohkostsaft

Entlastung der Verdauung

Nicht jedem Menschen bekommt pflanzliche Kost gleich gut. Es kann durchaus sein, dass der Genuss grüner Smoothies gewisse Verdauungsprobleme nach sich zieht. In solchen Fällen sind Säfte, die frisch aus dem Entsafter stammen, eine tolle Alternative. Aufgrund ihres geringeren Gehalts an Fruchtfleisch und somit auch an Ballaststoffen, sind sie eichter zu verdauen.

In diesem Zusammenhang möchten wir auf die drei Konstitutionstypen aus dem Ayurveda verweisen. Besonders für Menschen, die dem Konstitutionstyp „Vata“ entsprechen, sind nährstoffreiche Säfte eine tolle Wahl.

Übrigens muss der fertige Saft nicht zwangsläufig klar sein. Bei einigen Entsafter Modellen lässt sich der Gehalt an Fruchtfleisch über ein Sieb steuern.

Sehr schnelle Aufnahme der Nährstoffe

Beim Smoothie sind die Nährstoffe stärker als beim Saft gebunden, weil sie sich noch zu erheblichen Teilen im Zellgewebe befinden. Obwohl Smoothies zwar vergleichsweise schnell und leicht zu verdauen sind, geschieht dies beim Saft nochmals deutlich schneller. Als Flüssigkeit kann er den Magen rasch passieren und im Dünndarm ankommen, wo eine unmittelbare Aufnahme der Nährstoffe erfolgt. Der Übergang der Nährstoffe vom Verdauungstrakt in das Blut erfolgt ungemein schnell, weshalb selbst gepresste Rohkostsäfte auch gerne als „Shots“ bezeichnet werden.

Mehr Abwechslung auf dem Speiseplan

Keine Frage, Smoothies sind richtig lecker. Trotz aller Variation mit den Rezepten kann es durchaus passieren, dass der Wunsch nach mehr geschmacklicher Abwechslung aufkommt. Genau hier weiß dar Entsafter zu punkten. Er eröffnet neue Möglichkeiten der Nährstoffversorgung und außerdem schmecken die leichten Getränke richtig lecker.

Der Aspekt des Geschmacks ist nicht zu unterschätzen. Beim grünen Smoothie geht es vor allem um das enthaltene Blattgrün, d.h. der Geschmack steht nicht unbedingt im Vordergrund. Bei den Säften sehen wir die Situation ein wenig anders, hier braucht der Genuss nicht zu kurz kommen. Im Übrigen muss der Saft kein Smoothie-Ersatz sein. Es bietet sich gerade zu an, beispielsweise morgens einen Smoothie zu genießen und sich dann am Nachmittag mit frischem Saft zu verwöhnen.

Nahrung verwerten, die man sonst nicht (zusätzlich) essen würde

Selbst solche Rohköstler, die gerne große Mengen an Gemüse, Gräsern, Sprossen und Obst verzehren, wünschen sich ab und an eine Speise, die reich an Nährstoffen ist und ihnen zugleich keine weiteren Ballaststoffe zuführt.

Anderen Menschen geht es ähnlich. Womöglich haben sie bereits zum Frühstück einen grünen Smoothie genossen und am Mittag einen Salat gegessen. Teilweise wird daher auf den Genuss weiterer pflanzlicher Nahrung verzichtet, was aber nicht sein muss. Das Getränk aus dem eigenen Entsafter kommt in solchen Situationen genau richtig. Außerdem ist es nicht schwierig, sich zwischen durch mit frischem Apfel- oder Orangensaft zu verwöhnen. Er schmeckt immer und führt dem Körper zugleich Vitalstoffe zu.

Soll nicht sättigen

Der grüne Smoothie dient vielen Menschen als vollwertige Mahlzeit, um das Abnehmen zu unterstützen. Mit seinen Ballaststoffen hat er eine gewisse sättigende Wirkung. Doch nicht immer ist diese Wirkung zwingend gewünscht. Ab und an möchte man eine Speise einfach so genießen, beispielsweise zwischendurch. Auch hier punktet der Saft, weil er den Magen rasch durchläuft und somit nur über eine geringe sättigende Wirkung verfügt.

Vorteile und Nachteile im Überblick

Mit den Gründen, die für das Entsaften sprechen, wurden bereits die wesentlichen Vorteile genannt. Selbstverständlich gibt es auch einige Nachteile, die wir nicht verschweigen möchten.

Rasche Oxidation des Saftes

Sauerstoff ist der Feind zahlreicher Nährstoffe. Im unverarbeiteten Obst oder Gemüse sind die Nährstoffe gut vor ihm geschützt. Doch im Saft sind sie der Luft und somit auch dem Sauerstoff ausgesetzt.Es kann eine Oxidation stattfinden, die den Nährstoffgehalt reduziert. Daher werden frisch gepresste Säfte am besten umgehend getrunken.

Wer Saft pressen und anschließend aufbewahren möchte, wählt am besten ein Gefäß, das sich verschließen lässt. Für die beste Haltbarkeit empfehlen sich Flaschen mit schmalem Hals, die am besten bis ganz weit oben befüllt und anschließend verschlossen werden. So bleibt die Oberfläche gering und nur wenig Sauerstoff kann auf den Saft einwirken. Gut verschlossen und im Kühlschrank aufbewahrt, kann die Haltbarkeit selbst gepresster Gemüse- und Fruchtsäfte zwei bis drei Tage betragen.

Nicht jede Form des Entsaftens ist schonend

Frisch gepresste Säfte enthalten nur dann zahlreiche Nährstoffe, wenn die Pressung möglichst schonend erfolgt. Es gibt zahlreiche Techniken und Verfahrensweisen, um pflanzliche Zutaten auszupressen. Leider sind viele davon nicht zu empfehlen, zumindest bei Anstrebung eines hohen Nährstoffgehalts. Bei vielen Verfahren geht es nur um die Effizienz, d.h. eine hohe Ausbeute steht im Vordergrund. Teilweise wird dabei mit enormer Hitze gearbeitet, die Nährstoffe vernichtet.

Eine moderne Saftpresse mit niedriger Umdrehungszahl, presst Obst- und Gemüsesorten schonend aus. Ähnlich verhält es sich mit der klassischen Zitruspresse, weil sie ebenfalls Erhitzung und Oxidation vorbeugt. Das Ergebnis ist ein Getränk mit hoher Saftqualität.

Anders steht es hingegen um Geräte mit Zentrifuge. In einer Zentrifuge wird das Pressgut bei hoher Umdrehungszahl durch ein Sieb gedrückt und dabei viel Sauerstoff eingewirbelt. Der Gemüse- oder Fruchtsaft, der im Saftbehälter landet, kann bestimmte Enzyme, Vitamine und Vitalstoffe verloren haben. Wir halten es deshalb für sinnvoll, auf ein Modell mit Zentrifuge zu verzichten.

Entscheidend eine gezielte Wahl des Entsafters. Am besten sind moderne Saftpressen, bei deren Entwicklung eine schonende Pressung im Vordergrund stand. Empfehlenswerte Modelle sind in unserem Slow Juicer Vergleich zu finden.

Hohe Anschaffungskosten

Theoretisch kann die Anschaffung eines Entsafters sehr preiswert erfolgen. Doch leider sind es überwiegend die günstigen Entsafter, die nicht schonend arbeiten. Wer die Vorzüge des Entsaftens richtig auskosten möchte, kommt um den Erwerb eines hochwertigen Geräts nicht herum. Dieser ist wiederum an entsprechende Kosten gekoppelt. Mit den Preisen verhält es sich ähnlich wie bei den Mixern, ab ca. 350 Euro sind empfehlenswerte Geräte erhältlich.

Keine trockenen Zutaten möglich

Im Mixer lassen sich die unterschiedlichsten Zutaten zerkleinern, auch sehr trockene Lebensmittel, wie beispielsweise Cranberries. Da sich aus ihnen oftmals keine Flüssigkeit herauspressen lässt, kommen sie für eine Verarbeitung im Entsafter nicht in Frage.

Reinigung der Saftpresse

Obwohl es genügt, die meisten Teile des Entsafters nur kurz abzuspülen, ist der Reinigungsaufwand nicht zu unterschätzen. Je nach Gerät sind durchaus 7 bis 8 Teile zu reinigen. Bei bestimmten Teilen empfiehlt es sich außerdem, eine Bürste zur Hand zu nehmen.

Entscheidend ist hier vor allem die Routine. Je besser die Handgriffe sitzen, desto schneller ist das Gerät gereinigt. Die Reinigung sollte übrigens stets zeitnah erfolgen, weil sich der Trester und andere Überrest dann noch am leichtesten entfernen lassen.

Wer einen hohen Reinigungsaufwand scheut, muss nicht täglich frischen Saft zubereiten. Wir kennen viele Familien, die sich nur an ein bis zwei Tagen pro Woche frische Säfte aus diversen Obst- und Gemüsesorten pressen. Oft wird dann gleich eine größere Saftmenge produziert, die für den gesamten Tag reicht.

Natürlich spielt bei der Reinigung auch die bereits angesprochene Routine eine große Rolle. Je nach Gerät und Modell ist es möglich, die Reinigung in wenigen Minuten zu bewerkstelligen. Allerdings sollte niemand auf Basis des Reinigungsaufwands entscheiden, welchen Entsafter er kauft. Da sind andere Kriterien (hohe Saftausbeute, wenige Umdrehungen und geringe Erhitzung) deutlich wichtiger.

Vor- und Nachteile zusammengefasst

Wir möchten die Vor- und Nachteile an dieser Stelle noch einmal zusammenfassen und einzelne Punkte ergänzen, die bislang nicht genannt wurden.

Vorteile Nachteile
  • Hat sich langfristig bewährt
  • Schnelle Aufnahme der Nährstoffe
  • Leicht zu verdauen
  • Richtig lecker
  • Zusätzliche Abwechslung auf dem Speiseplan
  • Enorme Ausbeute bei Einsatz des richtigen Geräts
  • Sättigt kaum
  • Schnelle Zubereitung
  • Nur ein guter Entsafter presst schonend
  • Zügige Oxidation des Saftes
  • Anschaffungskosten des Entsafters
  • Verarbeitung trockener Zutaten nicht möglich
  • Trester bleibt zurück
  • Reinigung des Entsafters kostet Zeit

Entstehung und Verwendung des Tresters

Beim Entsaften entsteht zwangsläufig der sogenannte Trester. Bei ihm handelt es sich um die Reste der entsafteten Lebensmittel. Im Idealfall der Inhalt vom Tresterbehälter möglichst trocken und belegt damit eine hohe Saftausbeute.

Viele Besitzer einer Saftpresse fragen sich, was sie mit dem Trester anfangen können. Am besten werden die Reste verwerten, d.h. zu anderen Speisen verarbeitet. So bietet es sich beispielsweise an, Rösties zu machen. Es werden weitere Zutaten hinzugegeben, um die Rösteis anschließend in der Pfanne zu braten. Reste von Karotten lassen sich wiederum ihm Rahmen zahlreicher Kuchenrezepte verarbeiten. Schlussendlich gibt es unzählige Möglichkeiten der Weiterverarbeitung.

Wie leicht sich die Weiterverarbeitung gestaltet, hängt auch von den verwendeten Zutaten sowie deren Menge ab. Während sich beispielsweise Karottenreste hervorragend nutzen lassen, sieht dies bei den Resten von grünem Blattgemüse anders aus. Ebenso ist die Menge von Bedeutung. Wer beispielsweise täglich frische Säfte zubereitet und damit eine ganze Familie versorgt, erzeugt große Mengen an Trester. Oft bleibt dann kein anderer Ausweg, als diese Reste zu entsorgen.

Einigen Menschen fällt die Entsorgung von Inhalten aus dem Tresterbehälter schwer. Allerdings gilt es sich vor Augen zu halten, dass durch einen guten Entsafter eine hervorragende Verwertung garantiert ist und somit fast alle Nährstoffe entzogen wurden. Außerdem muss der Trester nicht im Müll landen. Ebenso lässt er sich kompostieren, um die Grundlage für einen guten Boden zu bilden.

Wie leicht sich die Weiterverarbeitung gestaltet, hängt auch von den verwendeten Zutaten sowie deren Menge ab. Während sich beispielsweise Karottenreste hervorragend nutzen lassen, sieht dies bei den Resten von grünem Blattgemüse anders aus. Ebenso ist die Menge von Bedeutung. Wer beispielsweise täglich frische Säfte zubereitet und damit eine ganze Familie versorgt, erzeugt große Mengen an Trester. Oft bleibt dann kein anderer Ausweg, als diese Reste zu entsorgen.

Trester

Einigen Menschen fällt die Entsorgung von Inhalten aus dem Tresterbehälter schwer. Allerdings gilt es sich vor Augen zu halten, dass durch einen guten Entsafter eine hervorragende Verwertung garantiert ist und somit fast alle Nährstoffe entzogen wurden. Außerdem muss der Trester nicht im Müll landen. Ebenso lässt er sich kompostieren, um die Grundlage für einen guten Boden zu bilden.

Zutaten für die besten Säfte

Die Vorstellungen dahingehend, welche Zutaten am besten verarbeitet werden, sind zum Teil sehr verschieden. So gibt es zum Beispiel viele Menschen, die überwiegend oder gar ausschließlich Früchte entsaften. Doch gerade in der Rohkostszene finden sich überraschend viele Safttrinker wieder, die überwiegend Gemüse verarbeiten.

Ein Richtig oder Falsch gibt es am Ende nicht. Es kommen die Lebensmittel in den Entsafter, die einem am besten schmecken. Zudem kommt es darauf an, welche Nährstoffe dem Körper zugeführt werden sollen. Aus unserer Sicht ist es daher am sinnvollsten, das Beste aus beiden Welten zu verwenden, sprich Obst und Gemüse.

Ob nun reine Frucht- oder Gemüsesäfte zubereitet werden oder man beide Arten von Zutaten vermischt, ist eine Frage des persönlichen Geschmacks. Diesbezüglich können wir nur zur Experimentierfreude raten, ähnlich wie beim Smoothie harmonieren die unterschiedlichsten Zutaten miteinander. Wer zögert, sollte dennoch verschiedene Gemüsesorten entsaften. Schnell ist herausgefunden, was schmeckt und was künftig nicht mehr in den Entsafter kommt.

Im Rahmen eigener Versuche ist schnell herausgefunden, welche Lebensmittel zum Entsaften geeignet sind, weil sie ausreichend Flüssigkeit abgeben und welche nicht in Frage kommen. Diesbezüglich spielt auch der Entsafter eine bedeutsame Rolle. Es gibt Geräte, die Blätter und Gräser tadellos verarbeiten. Andere Modelle können dies weniger gut und liefern eine unzureichende Ausbeute.

Separate Zitruspresse für Orangensaft

Die klassische Zitruspresse weiß mit einer guten Saftausbeute zu überzeugen. Trotzdem ist es für die Zubereitung von frischem Orangensaft nicht erforderlich, sich noch eine zusätzliche und leistungsstarke Zitruspresse zu kaufen. Gute Saftpressen, wie wir sie im Shop anbieten, kommen mit Zitrusfrüchten bestens zurecht, d.h. eine hohe Ergiebigkeit ist garantiert.

Wir vierteln die Früchte und schneiden anschließend das Fruchtfleisch in einem Stück heraus. Wer sich beim Entsafter für ein gutes Modell entschieden hat, wird keinen Tropfen an wertvollem Frucht- oder Orangensaft verlieren. Was die Schale betrifft, so halten wir es wie bei der klassischen Zitruspresse. Bei uns wird grundsätzlich ohne Schale entsaftet.


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Frucht- und Gemüsesäfte sind reich an Nährstoffen. In unserem E-Book erläutern wir, wie Sie mit frisch gepressten Säften Ihre Ernährung ausgewogener gestalten können. Außerdem stellen wir die 7 besten Slow Juicer vor.

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6 Tipps zum Entsaften – für bessere Frucht- und Gemüsesäfte

Das Gemüse nicht vergessen

Viele Einsteiger, die sich ihren ersten Entsafter gekauft haben, verarbeiten überwiegend Obst, d.h. sie bereiten sich Fruchtsäfte zu. Schon auf diese Weise ist es möglich, dem Körper zahlreiche Nährstoffe schnell zuzuführen. Trotzdem wird durch den Verzicht auf Gemüse eine große Chance getan. Denn gerade in der alltäglichen Ernährung kommen die Nährstoffe, die im Gemüse enthalten sind, oft zu kurz.

Deshalb empfiehlt es sich, nicht nur Früchte, sondern auch Gemüse mit dem Entsafter zu verareiten. Es gibt zahlreiche Gemüsesorten, die sich wunderbar entsaften lassen. Das Spektrum dieser Gemüsesorten reicht von Klassikern wie Karotte und Gurke bis hin zu Superfoods wie Weizengras. Übrigens muss nicht strikt zwischen Frucht- und Gemüsesäften unterschieden werden, beide Lebensmittelarten lassen sich wunderbar miteinander kombinieren.

Mit wasserhaltigen Lebensmitteln die Saftausbeute erhöhen

Teilweise gilt es eine stattliche Menge an Früchten und Gemüse auszupressen, damit eine angemessene Saftmenge entsteht. Einige Menschen stören sich daran, insbesondere weil ihre Säfte dadurch relativ kostspielig werden. Allerdings lässt sich dies ändern, indem stets eine oder auch mehrere Saftzutaten verarbeitet werden, die besonders viel Flüssigkeit enthalten. So ist es möglich, trotz einer relativ kleinen Menge an Zutaten eine gute Ausbeute zu erzielen. Zutaten, die sich hierfür besonders empfehlen sind Salatgurken und Bio-Weintrauben.

Wie viel frischer Saft am Ende im Saftbehälter landet, hängt auch ein wenig von der Saftpresse ab. Einige Geräte sind sehr ergiebig und punkten mit einer hohen Saftausbeute, während andere Entsafter zu wünschen übrig lassen. Die von uns empfohlenen Modelle garantieren eine hohe Saftmenge. Reste vom Pressgut, die im Tresterbehälter landen, sind vergleichsweise trocken.

Arme beim Entsaften entlasten

Es gibt Menschen, die beim Arbeiten mit dem Entsafter über hohe Anstrengung klagen. Einige kommen sich nach dem Einsatz ihrer Saftpresse vor, als hätten sie im Fitnessstudio trainiert. Der Grund ist eine vergleichsweise große Menge an Zutaten, die gleichzeitig in den Entsafter gedrückt werden. Je mehr Zutaten auf einmal verarbeitet werden sollen, desto größer der erforderliche Kraftaufwand.

Allerdings können viele Saftpressen gar keine so großen Mengen verarbeiten, d.h. man kann noch so fest drücken, der Output lässt sich trotzdem nicht steigern. Daher ist es sinnvoll, lieber kleine Mengen an Obst oder Gemüse zu verarbeiten, beispielsweise eine Karotte nach der anderen, anstelle von drei Karotten, die gleichzeitig in den Entsafter gepresst werden. Die Zubereitungsdauer verlängert sich dadurch übrigens gar nicht so sehr. Die Kraft, die es beim Entsaften aufzuwenden gilt, geht jedoch deutlich zurück.

Saft frisch genießen und Nährstoffe schützen

Frucht- und Gemüsesäfte aus frischer Pressung sind für die Oxidation anfällig, d.h. Nährstoffe können schnell zerstört werden. Daher ist es empfehlenswert, frisch gepresset Säfte möglichst zeitnah – am besten sofort – zu genießen. Dann enthalten sie noch die meisten Vitamine und Vitalstoffe, sprich der Nährstoffgehalt ist am größten.

Frucht- und Gemüsesäfte optimal aufbewahren

Sofern es nicht möglich ist, Säfte frisch zu pressen, gilt es sie richtig aufzubewahren. Hierzu ist anzumerken, dass die Zubereitung trotzdem nicht zu lange zurückliegen sollte und deshalb am besten am selben Tag oder am Vorabend erfolgt.

Bei der Aufbewahrung kommt es vor allem auf einen möglichst geringen Kontakt mit Luft / Sauerstoff an. Vom Aufbewahren im Saftbehälter ist abzuraten. Über die große Oberfläche würde die Saftmenge intensiv mit Sauerstoff in Berührung kommen, was womöglich Vitalstoffe zerstört. Natürlich kann der Saftbehälter je nach Entsafter Modell unterschiedlich aussehen. Aber meist ist die Oberfläche relativ groß. Frisch gepresste Rohkostsäfte werden besser in Flaschen abgefüllt.

Wir raten zu Glasflaschen, weil sie keine chemischen Verbindungen an den Saft abgeben können. Außerdem sollten sie über einen schmalen Hals verfügen und stets bis oben hin gefüllt und mit einem Deckel verschlossen werden. So verringert sich die Fläche, die mit Luft in Berührung kommt, auf ein Minimum. Die Aufbewahrung erfolgt am besten im Kühlschrank, weil die niedrige Temperatur einen Beitrag zum Schutz der meisten Nährstoffe leistet und außerdem kein Sonnenlicht auf den Saft einwirkt. Von einer Aufbewahrung im Hellen ist abzuraten, weil Sonnenlicht einige Vitamine zerstört und so den Nährstoffgehalt verringert.

Trester verwerten

Leider wird der Trester, der beim Entsaften entsteht, meist schnell entsorgt. Dabei lassen sich die Reste aus dem Tresterbehälter sich noch hervorragend verwerten. Oft ist es zum Beispiel möglich, runde Presslinge zu formen und sie dann als leckere Puffer / Rösties zu genießen. Wer beim Entsaften aufpasst und den Trester rechtzeitig trennt, kann beispielsweise gezielt die Überreste von Karotten isolieren und diese später noch in einem Kuchen verarbeiten. Im Grunde ist es nur erforderlich, das Pressgut nach Zutaten zu trennen und dann den Tresterbehälter rechtzeitig zu leeren.

Rezepte für frisch gepresste Rohkostsäfte

Es gibt viele Zutaten, die sich für die Zubereitung leckerer und nährstoffhaltiger Säfte hervorragend eignen. Hinsichtlich der Anzahl an Zutaten, die für einen Rohkostsaft verarbeitet werden, halten wir es ähnlich wie beim Smoothie. Es ist gestattet, mehrere frische Zutaten miteinander zu kombinieren, allerdings sollten es nicht zu viele Obst- oder Gemüsesorten auf einmal sein. Je mehr Lebensmittel gemeinsam im Saftbehälter landen, desto schwieriger gestaltet es sich, einen tollen Geschmack zu gewährleisten. Außerdem kann die Verdauung erschwert werden, weil beispielsweise die Bestandteile verschiedener Zutaten (z.B. Enzyme, Säure etc.) miteinander reagieren.

Im Allgemeinen raten wir zur Verarbeitung von 3 bis 6 Frucht- und Gemüsesorten pro Saftrezept. Je nach Rezept kommen auch mehr Saftzutaten infrage, allerdings sollten sie dann gut aufeinander abgestimmt sein. Wer Inspiration sucht, sieht sich am besten unsere Entsafter Rezepte an.

Übrigens ist es auch möglich, sich beim Pressgut auf nur eine Sorte zu beschränken. Wer Äpfel oder Orangen einzeln presst und frisch genießt, wird dies nicht bereuen. Im Gegenteil: Frischer Apfel- oder Orangensaft ist lecker und verspricht eine Saftqualität, wie sie im Handel nicht erhältlich ist. Übrigens schadet es nicht, am Entsafter nur ein grobes Sieb zu verwenden. Je mehr Fruchtfleisch im späteren Getränk landet, desto höher der Nährstoffgehalt.