Palmkohl als Zutat für grüne Smoothies

Palmkohl ist in Deutschland auch unter dem Namen Schwarzkohl bekannt. Er kann von Frühling bis Herbst angebaut und geerntet werden. Im Gegensatz zum Wirsing ist er somit nicht das gesamte Jahr über frisch erhältlich, es sei denn, man greift im Bedarfsfall auf Importware zurück.

Schwarzkohl

Enthaltene Nährstoffe

Unter anderem enthalten die Blätter Carotin und B-Vitamine. Ebenso dienen sie als Vitamin C Spender, weshalb sich ihre Wahl empfiehlt, wenn vitaminreiche Smoothies gewünscht sind.

Bedeutung für grüne Smoothies und Geschmack

Diese Form des Gemüsekohls kommt auf einen durchschnittlich hohen Anteil an Chlorophyll und stellt somit viele Nährstoffe bereit. Allerdings ist zu beachten, dass die Blätter ungemein feste Fasern enthalten können. Es bedarf daher eines starken Mixers oder es sollte möglichst nur Kohl mit jungen und somit noch sehr feinen Blättern erarbeitet werden. Je größer und älter die Blätter, desto höher der Anteil an zähen Fasern.

Da Palmkohl für seine faserigen Blätter bekannt ist, wird ihm häufig ein holziger Geschmack unterstellt. Dabei ist dies überhaupt nicht der Fall. Tatsächlich ist diese Kohlsorte im Geschmack sogar milder als Grünkohl. Es lohnt sich daher, ihn ruhig auszuprobieren. Viele Smoothie-Freunde sind überrascht, wie mild dieser Kohl schmeckt.

Beschaffung und Zubereitung

In den Gemüseabteilungen der Supermärkte ist Palmkohl eher selten zu finden. Wer dieses interessante Blattgemüse in seinen grünen Smoothies verarbeiten möchte, sieht sich am besten auf Wochenmärkten oder in Markthallen um.

Die Blätter werden einfach herausgebrochen oder abgeschnitten. Wie bereits angedeutet wurde, sollte möglichst Schwarzkohl mit jungen und somit relativ weichen Blättern verarbeitet werden. Die Haltbarkeit ist durchschnittlich, im Kühlschrank lässt er sich meist problemlos länger als eine Woche aufbewahren.

Unsere Übersicht aller Zutaten für grüne Smoothies.